17. Dezember 2017 07:08
Philippinen
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Reisebericht Dimakya - Club Paradise, Philippinen
Reisebericht Dimakya - Club Paradise, Philippinen 28.02.-15.03.2008

Reisebericht Dimakya - Club Paradise, Philippinen 28.02.-15.03.2008

Ausblick von Dimakya in Richtung Busuanga

Ziel der Reise war die Insel Dimakya auf den Philippinen. Dimakya ist eine nördlich vorgelagerte kleine Insel oberhalb von Busuanga. Busuanga gehört zur Calamian Inselgruppe und diese wiederum zur Region von Palawan.

Airport BangkokDie Anreise erfolgte ab Franfurt mit Thai Airways mit Zwischenstop in Bangkok und einer Übernachtung in Manila. Am Frankfurter Flughafen ist gleich der erste Zwischenfall eingetreten. Nach ca. 30 Minuten Wartezeit mit Anstellen beim Check-In und natürlich gerade vorne am Schalter angekommen, wurde erst einmal die Abflughalle C im Terminal 1 von der Polizei geräumt. Grund für die Räumung war ein herrenlos herumstehender Rucksack. Nachdem das Sprengkommando mit einigen Utensilien wie Kamera, Schnüffelhund usw. das Gepäckstück als unbedenklich deklariert hatten, wurde die Abflughalle wieder vom Bombenalarm freigegeben und es hieß erneut anstellen zum Koffer aufgeben.
Der erste, 10 Stunden dauernde Flugabschnitt, mit einer Boeing 747 nach Bangkok verlief sehr ruhig. Auffallend positiv ist der sehr große Sitzabstand bei Thai Airways. Selbst wenn man sich richtig lang macht, waren immer noch gut 20 cm Platz zum Sitz des Vordermanns, auch wenn dieser seine Rückenlehne nach hinten geklappt hat. Hier können sich so einige andere Fluggesellschaften ansehen was angenehmes Reisen bedeuten kann. Der Service und das Essen war sehr gut und die thailändische Crew sehr aufmerksam und freundlich. Mit 6 Stunden Zeitunterschied zur MEZ setzte früh morgens um 6 Uhr die Maschine auf dem Flughafen Suvarnabhumi in Bangkok auf. Der 2006 neu eröffnete Suvarnabhumi Airport ist architektonisch sehr sehenswert und nicht gerade ein Bauwerk was man als klein bezeichnen kann. Es gibt dort viele Geschäfte zum Einkaufen und Restaurants, falls einem der Hunger plagt.

Anflug auf ManilaNach 3 Stunden Aufenthalt ging es dann mit einer Boeing 777 weiter nach Manila. Auch hier wieder ein großer Sitzabstand bei dem Thai Airways Flugzeug. Nebenbei bemerkt gibt es bei jedem Flug Kopfhörer in einem kleinen Beutel. Da im weiteren Reiseverlauf noch einige Flüge folgten, kann ich nun fast schon ein Laden eröffnen um die Teile zu verkaufen. Nach 3 Stunden Flugzeit und einer weiteren Stunde Zeitverschiebung setzte die Maschine in Manila auf dem Ninoy Aquino International Airport auf. Das Flughafengelände wird gemeinsam vom Internationalen und Nationalen Flughafen genutzt. Es gibt je nach Reiseziel unterschiedliche Terminals die angefahren werden. Inlandflüge werden z.B. vom Manila Domestic Terminal aus durchgeführt.

Mit einem freundlichen, der deutschen Sprache mächtigen, philippinischen Reiseleiter führte dann der Weg durch die verkehrschaotischen Strassen Manilas ins Manila Pavillion Hotel in diesem eine Übernachtung anstand. Das Hotel ist nicht gerade eine Augenweide, aber für Manila-Verhältnisse vermutlich ganz gut. Der Eingangsbereich und die Lobby waren sehr vornehm gestaltet, allerdings setzte sich dies auf den 24 weiteren Etagen des Gebäudes nicht gerade fort. Für eine Nacht war es aber im großen und ganzen OK. Das Frühstück war sehr reichhaltig und es war für jede Geschmacksrichtung etwas zu finden.

JeepneysDie Stadt Manila selbst ist etwas was man mal gesehen haben muss, aber was man eigentlich nicht wirklich auf der Welt braucht. Dort ist es heiß, laut und es liegt so viel Smok in der Luft das die Bewohner mit Mundschutz durch die Stadt laufen. Die Strassen sind total überfüllt und es herrscht das absolute Verkehrschaos. Dort wird auf mehrspurigen Strassen kreuz und quer gefahren und es gibt vermutlich kein Gefährt das eine Wegstrecke von 50 Metern zurücklegt ohne einmal gehupt zu haben. Das Hupen nimmt auch in der Nacht kein Ende. Echte Highlights sind die Stromverkabelungen in allen Strassen. Das sind mehr oder weniger wilde Kabelknäule die kurz über Kopfhöhe an Holzpfosten genagelt wurden. Kaum vorzustellen wenn man das selbst noch nicht live gesehen hat. Beeindruckend sind auch die Sicherheitsvorkehrung von Arbeitern die an Häusern arbeiten an denen man nicht weiß, ob das Gebäude gerade neu gebaut oder gerade abgerissen wird. Da turnen Menschen, ohne jegliche Sicherung in 100 Meter Höhe, außen an einem Hochhaus herum.

Manila hat einen sehr hohen Armutsanteil in der Bevölkerung. Es gibt dort ca. 1,5 Millionen Slumbewohner die direkt auf der Strasse oder in heruntergekommenen und zusammengeschusterten Blechhütten wohnen. Beim Anflug auf die Region Manila waren diese Gebiete sehr gut zu sehen. Es ist schon recht erschütternd wenn man diese großen Gebiete mit so vielen Menschen sieht, die in völliger Armut leben. Es stimmt einen recht Nachdenklich wenn man seine eigene Situation mit den dort in der Armut lebenden Menschen vergleicht. Auf den Strassen von Manila gibt es sehr viele Obdachlose und kleine Kinder die betteln. Es gibt kaum Wege auf den man nicht angesprochen wird.

Kirche in der Altstadt von ManilaDie Stadt selbst ist ein einem heruntergekommenen Zustand. Sie wurde im Zweiten Weltkrieg völlig verwüstet. Einzig in der Altstadt "Intramuros" wurden einige alte Gebäude und Stätten wieder renoviert. Die Altstadt ist eine Stadt in der Stadt. Sie ist von einer großen Mauer eingefasst und um den äußeren Teil der Mauer wurde rund herum ein Golfplatz angelegt.
Außer ein paar großen Gebäuden, Plätzen, dem Hafenbereich und Parks gibt es in Manila allerdings nicht viel zu sehen. Es gibt jedoch sehr viele und große Einkaufszentren. Diese sind riesig und stehen europäischen Warenhäusern mit ihrem Warenangebot in nichts nach. Textilien sind dort recht billig zu haben. In jedem Geschäft befindet sich auch immer ein Sicherheitsbeamter der die Lage überwacht.

Erwähnenswert auf den gesamten Philippinen sind noch die Jeepneys. Diese fahren zu tausenden in Manila herum und sind mehr oder weniger das öffentliche Verkehrsmittel. Einfach an beliebiger Stelle auf den Strassen Manilas einsteigen und wenn man aussteigen möchte, einfach ans Dach klopfen. Jeepneys sind umgebaute Willys-Jeeps die verlängert werden, und sie sind hinten mit zwei Sitzbänken ausgestattet. Neben den Jeepneys verkehren in Manila noch recht viele Fahrräder mit Beiwagen und einige Pferdekutschen.

Proppelerflugzeug nach DimakyaAm nächsten morgen um 8 Uhr ging es dann wieder mit dem Reiseleiter quer durch die Stadt zum Domestic Airport um weiter zum eigentlichen Reiseziel zu gelangen. Mit einer kleinen zweimotorigen Propellermaschine führte der einstündige Flug zum winzigen Francisco Rayes Airport nach Busuanga. Der Flughafen besteht aus einer Landebahn und einer Ankunfts- und Abflugräumlichkeit. Vor dem Flughafengebäude wartete auch schon der inseleigene Jeepney vom Club Paradise. Mit diesem ging es dann über Stock und Stein auf Schotterwegen 30 Minuten lang bis zu einem Holzsteg, an dem ein philippinisches Auslegerboot angelegt hatte. Mit diesem ging es wiederum ca. 45 Minuten durch Mangrovengebiete, und über das offene Meer, auf die Insel Dimakya.

Auf der Insel Dimakya gibt es nur eine Hotelanlage mit dem Namen Club Paradise. Den "Club" im Namen kann man aber weglassen, denn das Resort hat mit einer Clubanlage im herkömmlichen Sinne überhaupt nichts gemeinsam. Auf der Insel angekommen wurde man von der inseleigenen Band mit einem Musikstück und einem Willkommenscocktail begrüßt.

Luftaufnahme DimakyaDie Insel ist ca. 1 km lang und hat eine Breite von 300 bis 400 Metern. Auf der einen Inselseite gibt es einen ca. 700 Meter langen, sehr breiten und durchgängigen feinen Sandstrand. Des Weiteren gibt es auf der Insel noch weitere kleinere versteckte Strandabschnitte. Die Insel ist zum Großteil sehr dicht mit tropischer Vegetation bewachsen. Über einen Trackingpfad kann man auch das Inselinnere erkunden und dieser Pfad führt auch zum höchsten Punkt der Insel, dem so genannten Eagle's Point. Dieser liegt in ca. 100 Meter Höhe auf einem Bergrücken und ist mit einer Aussichtsplattform ausgestattet. Von dieser Stelle kann man die gesamte Insel überblicken und hat einen sehr schönen Ausblick auf die umliegenden Insellandschaften.

Auf der Insel gibt es ein Restaurant, einem Gebäudetrakt in dem die Bar, die Rezeption, ein TV Raum, eine kleine Bibliothek, sowie eine Tischtennisplatte, Dart und ein Billardtisch untergebracht ist. Am dem Poolbereich grenzt ein kleiner Inselshop sowie die Tauchbasis an.

Seaview CottagesEs gibt insgesamt 56 Zimmer, die in vier unterschiedliche Zimmerkategorien unterteilt sind. 20 Beachfront Cottages die direkt am langen Strandabschnitt liegen. 20 Island View Rooms, die in einem einzelnen Gebäudekomplex im Inselinneren untergebracht sind. 8 Hillside Cottages, die sich in 4 doppelstöckigen Einzelbungalows befinden und 8 See&Garden View Cottages, die teilweise Meerblick besitzen und sich an einem kleineren Strandabschnitt befinden. Die Zimmer sind alle mit Doppelbett, Bad, Balkon oder Terrasse, Kühlschrank mit Minibar und Klimagerät ausgestattet. Im Zimmer steht immer Trinkwasser zum Kochen von Kaffee oder Tee zur Verfügung. Die 20 Beachfront Cottages sind etwas kleiner, haben dafür aber eine sehr schöne Lage direkt am großen Strand. Aber auch die anderen Zimmer sind sehr schön in die Landschaft integriert. Für alle Zimmer stehen ausreichend Liegen, Tische und, falls benötigt, Sonnenschirme zur Verfügung. Die Wege im Inselinneren zu den anderen Zimmern sind sehr schön und mit sehr viel Liebe zum Detail angelegt.
Neben dem Staffbereich, einer kleinen Gärtnerei und einer kleinen Kirche, gibt es auf der Insel noch einen Tennisplatz sowie im Inselinneren eine Lagune. Hier sind unter anderem Leguane anzutreffen. Auf der Insel gibt es eine breit gefächerte Tierwelt. Neben den bereits genannten Leguanen, die sich auch gerne einmal auf der Treppe zum Bungalowzugang breit machen, gibt es diverse Vogelarten, Gürteltiere, hunderte von Flughunden und auch ein Adler ist anzutreffen, der sich wohl von Flughunden ernährt.

RestaurantDer Restaurantbereich ist offen gestaltet und man sitzt überdacht auf einer Art langen Veranda. Es gibt keine feste Sitzordnung und man kann sich an jeden beliebigen Tisch setzen. Während des Aufenthalts wurde das Abendessen einmal am Strand und zweimal am Poolbereich aufgebaut und serviert. Alle Mahlzeiten sind in Buffetform. Die Essensauswahl ist umfangreiche aber leider wiederholt sich das ganze nach drei bis vier Tagen. Grund hierfür sind die vielen Kurzurlauber, die das Resort bereisen. Diese setzen sich aus vielen Asiaten wie Japanern, Philippinos usw. zusammen. Normalerweise bleiben die Besucher zwei bis drei Tage auf der Insel und reisen dann wieder ab. Personen, die länger als fünf Tage auf der Insel bleiben, sind recht selten. Es kommt auch vor, dass größere Gruppen für ein bis zwei Tage auf der Insel ankommen. Es waren z.B. eine 30 Köpfige Ärztegruppe für drei Tage auf der Insel oder ein kleines Kreuzfahrtboot mit 20 Personen, die sich nur einen Tag auf der Insel aufgehalten haben. Essensauswahltechnisch gesehen ist die Küche nicht für Besucher ausgelegt, die länger auf der Insel verbleiben.

Die Dugong-Tauchbasis ist um den Poolbereich angesiedelt. Es gibt drei deutsche, eine japanische und einen philippinischen Tauchlehrer. Es werden täglich diverse Tauchausfahrten angeboten, auch kombinierte Ausfahrten, für Taucher und Schnorchler gleichfalls geeignet. Viele tauchen aber direkt am Hausriff der Insel.
Es gibt ein Dugong-Schutzprogramm (Seekühe). Die Tauchbasis auf Dimakya ist in diesem Projekt federführend. Es werden Ausfahrten angeboten, um im Gebiet Rund um Busuanga auf Dugongs zu treffen. Diese Ganztagesausflüge sind auch für Taucher und Schnorchler kombiniert, je nach Teilnehmern. Leider gab es, außer kurz nach Luft schnappenden Seekühen, bei diesem Ausflug keine Seekühe aus näherer Distanz zu sehen. Aber auf dem offenen Meer umkreiste ein kleiner Wal (ca. 5 Meter lang) einige Zeit lang das Auslegerboot. Das war als Entschädigung auch nicht schlecht. Bei dem Ausflug wurden mehrere Stopps eingelegt. Die Taucher konnten zwei Tauchgänge machen und für die Schnorchler wurden auch zwei Riffe angefahren.

StrandDas Hausriff von Dimakya wurde von El Nino laut Aussage eines Tauchlehrers auch stark in Mitleidenschaft gezogen. Das Riff zieht sich um die gesamte Insel, wobei der Tauch- und Schnorchelbereich sich nur auf der Seite des langen Strandes befindet. Die anderen Riffbereiche Rund um die Insel sind nur per Boot erreichbar.
Das Riff ist nicht mit den Malediven vergleichbar. Es gibt z.B. kein Riffdach. Man geht vom Strand zwei Meter ins kniehohe Meer, dann kommt im Meeressand gleich ein 1,5 Meter tiefer Absatz. Der Meeresboden ist gleich am Ufer schon mit Fels- und Korallenblöcken bestückt und ist abfallend, je weiter man sich von der Insel entfernt. Nach etwa 50 Metern geht es dann in einem steileren Winkel in "größere" Tiefen.
Es gibt viele Bereiche unter Wasser bei denen die El Nino-Auswirkungen noch zu sehen sind, aber auch viele Bereiche, bei denen das Riff in intaktem Zustand ist. Auffallend sind die vielen und auch sehr großen Mördermuscheln, die es in allen Farben gibt. Schwarzspitzenriffhaie, Blaupunktrochen, Sepien, Kraken und Schildis waren auch zu sehen. Es gab auch sehr viele Fledermausfische, die sich im flachen Wasser aufhielten. Ansonsten ist die Unterwasserwelt vergleichbar mit den Malediven. Es gibt einige andere Fischarten, aber die großen Fischschwärme, wie sie auf den Malediven vorkommen, sind hier leider nicht anzutreffen. Es gibt aber trotzdem jede Menge unter Wasser zu sehen.

Coron IslandVon der Insel werden diverse Ausflüge angeboten. Unter anderem eine Art Inselhüpfen, Fischen mit einem philippinischen Auslegerboot, oder man kann sich auch für mehrere Stunden auf eine einsame Sandbank mitten im Meer fahren lassen. Dimakya ist auch Ausgangspunkt für einen Besuch auf Calauit Island. Bei diesem sehr bekannten Ausflugsziel sind auf einer Insel an die 500, aus Afrika importierten, Tiere zu bestaunen. Giraffen, Antilopen, Zebras uvm. sind dort in freier Wildbahn zu sehen.
Interessant war ein Ausflug nach Coron. Coron und die Coron-Inseln liegen südlich von Busuanga. Mit dem Boot geht es ca. 30 Minuten bis nach Busuanga und dann mit einem Auto ca. 60 Minuten wieder über Stock und Stein, durch Dschungellandschaft und auf Schotterwegen, südlich bis in die kleine Stadt Coron. In Coron gibt es Geschäfte, Souvenirläden und einen Markt. Coron liegt am Fuße eines Vulkans und es gibt eine Art Thermalbad das sehr schön angelegt ist. Das heiße Quellenwasser, indem man ein Bad nehmen kann, wird vom Vulkan aufgeheizt. Vom Hafen aus ging es dann mit einem Auslegerboot zu den Coron-Inseln. Dort ist dann an verschiedenen Stationen Schnorcheln angesagt. Es ist eine traumhafte Umgebung von Vulkangestein, die sich unter der Wasseroberfläche genauso traumhaft fortsetzt. Keine Wellen, kristallklares Wasser und eine fantastische Unterwasserwelt. Teilweise gibt es verschiedene Wasserschichten mit Süß- und Salzwasser. Hier spürt man enorme Temperaturunterschiede. Auf den Coron-Island's gibt es auch sieben Seen. Vom Meer aus geht es über steile Trampelpfade über die Felslandschaft nach oben, und auf der anderen Seite genauso steil wieder nach unten. Unten angekommen präsentieren sich dann die Seen, in denen auch wieder Schwimmen und Schnorcheln möglich ist. Bevor die Rückreise nach Dimakya anstand, ging es dann nochmals an ein sehr schönes Riff zum Schnorcheln. Es war einfach nur genial. Ein völlig intaktes Riff mit sehr vielen Fischen und in allen Farben leuchtenden Korallen.

Nach 11 Tagen "nichts tun" auf Club Paradise, stand dann leider auch schon wieder die Rückreise an.
Als erstes aber noch ein kleines Inselfazit: Da die Insel ähnlich einem Maledivenresort ist, lässt sich das ganze recht gut vergleichen. Es fehlt zwar der "Barfussflair", aber durch die abwechslungsreichere Flora und Fauna hat mir diese philippinische Insel besser gefallen als eine Malediveninsel. Beim Abwechslungsreichtum des Essens und beim Fischreichtum des Hausriffs muss man einige Abstriche hinnehmen. Falls die Frage nach einem nochmaligen Philippinenbesuch aufkommen sollte: Ja, sofort wieder.

Am Abreisetag wurde dann durch die Inselband ein Abschiedsständchen (Bye-bye love Bye-bye happiness ?) gespielt. Der Transfer war wieder mit dem Auslegerboot und anschließender Schotterpiste mit dem Jeepney bis zum Buschflughafen, und von dort dann wieder zurück nach Manila.
In Manila stand nochmals eine Übernachtung an und am darauf folgenden Tag mit Thai Airways zu einem Kurztrip mit Übernachtung nach Thailand, genauer gesagt direkt nach Bangkok.

Die drei Stunden Flugzeit von Manila nach Bangkok waren recht schnell abgesessen. Der Suvarnabhumi Airport in Bangkok war durch die Anreise ja schon bekannt. Vom Flughafen ging es dann direkt in die 30 Autominuten entfernte Stadtmitte. Übernachtet wurde im Hotel Lebua at State Tower. Das Hotel ist in einem Wolkenkratzer untergebracht und die Zimmer liegen zwischen der 51. und 59. Etage. In den Etagen 60 bis 64 sind einige Restaurants untergebracht. Ganz oben im 64. Stock kann man dann auf einer Dachterrasse dinieren. Etwa in der 15. Etage gibt es einen hoteleigenen Pool mit Liegeflächen, einem großen Fitnessraum, sowie ein weiteres Restaurant, indem man Frühstückt und auch am Abend etwas zu Essen bekommt.
Skyline von BangkokDas Hotelzimmer war in der 53. Etage und war riesen groß (um die 60²). Im Eingangsbereich Stand ein Tisch und zwei Sofas. Ein TV war in diesem Vorzimmer sowie im Schlafzimmer vorhanden. Neben einer voll bestückten Einbauküche gab es noch ein sehr großes und schönes Badezimmer. Das Highlight war aber der Schlafbereich mit Balkon und dem Ausblick auf die Skyline von Bangkok. Die Balkontür ist normalerweise verschlossen und wird erst durch Unterzeichnen eines Schreibens, auf dem einige Regeln und Haftungsausschlüsse aufgeführt sind, durch Bedienstete geöffnet. Vom Balkon dann der unglaubliche Ausblick. Egal in welche Richtung man schaut, bis zum Horizont ist nur die Stadt zu sehen. Verstärkt wurden diese Eindrücke noch bei Nacht. Bangkok hat eine sehr schöne Skyline die einfach beeindruckend ist. Allerdings sollte man in solchen Höhen Schwindelfrei sein. Hinter dem Balkongeländer geht es ca. 250 Meter Senkrecht nach unten.

Manila war schon eine große Stadt, aber Bangkok ist noch ein paar Nummern größer. Vom großen Verkehrsaufkommen und der schlechten Luft steht diese Manila in nichts nach, aber sie ist wesentlich beeindruckender. Zum Teil gibt es auch vergleichbare kuriose Stromverkabelungen.

Königspalast in BangkokAm folgenden Tag stand dann einiges auf dem Tagesprogramm. Besichtigt wurde der Königspalast und der Wat Po (Liegender Buddha) Tempel. Als Transportmittel boten sich die Schiffe auf dem Chao Phraya Fluss an, da beide Sehenswürdigkeiten sehr nahe am Ufer liegen. Die Boote auf dem Chao Phraya River sind ein viel und stark benutztes Verkehrsmittel in Bangkok. Es gibt insgesamt 35 Haltestellen und eine Bootsfahrt kostet nur ein paar Cent (egal wie viele Stationen man fährt). Die Boote sind mit farblich unterschiedlichen Fahnen gekennzeichnet. Je nach Farbe werden alle oder nur bestimmte Haltestellen angefahren. Zu den Booten die Flussauf- und abwärts fahren, gibt es an den Haltestellen auch Boote die für Flussüberfahrten zuständig sind. Verkehrstechnisch ist auf dem Chao Phraya einiges los. Es gibt auch Schnellboote die recht flott unterwegs sind. Die Preise hierfür sind dann aber auf Verhandlungsbasis.
Die besichtigten Tempel sind recht beeindruckend und man muss diese einfach einmal gesehen haben. Der Königspalast ist recht groß und man kann die Vielzahl der Dinge, die man zu Gesicht bekommt, überhaupt nicht so schnell verarbeiten. Um alle Details nur in einem Tempel zu bestaunen, kann man sich vermutlich mehrere Tage in einer solchen Anlage aufhalten. Im Wat Po wurden zum Beispiel am liegenden Buddha 5,5 Tonnen Blattgold verarbeitet. Es gibt jede Menge Verzierungen und Gemälde in allen Winkeln und Gebäudeteilen.
Da nur ca. 1,5 Tage Aufenthalt in Bangkok eingeplant waren, ist es zeitlich nicht möglich gewesen weitere Sehenswürdigkeiten in der Stadt zu besichtigen. Wer vor hat sich Bangkok näher zu betrachten, sollte mindestens drei Tage Zeit einplanen. Es gibt dort sehr viele Dinge, die eine Besichtigung wert sind.

Nach einem beindruckenden, erlebnisreichen, heißem und stressigem Tag ging es spät in der Nacht wieder zum Flughafen um die Heimreise nach Franfurt anzutreten.

Zum Abschluss noch ein paar Worte zum Wetter, den Preisen und der Währung. Das Wetter war die gesamte Zeit sehr gut. Die ersten paar Tage war es leicht bewölkt mit etwas stärkerem Wellengang. Die zweite Woche war es dann immer schön und es waren fast keine Wellen auf dem Meer. Die Sicht war unter Wasser nicht immer klar. Die Temperaturen lagen um die 30° und es ging immer eine leichte Brise. Wassertemperatur um die 27°. In Manila ist es zwar ein paar Grad weniger heiß, aber dafür Schwüle und es liegt sehr viel Smog in der Luft. Auf Bangkok trifft gleiches wie für Manila zu, nur das es dort nochmals 5° Wärmer ist.
Auf den Philippinen wird in Wechselstuben der Euro gegenüber dem US Dollar bevorzugt. Zahlungsmittel in Manila ist der Peso. Auf Dimakya wird kein Bargeld benötigt. Am Schluss zahlt man alles per Kreditkarte. Die Ausflüge auf der Insel sind in unterschiedlichen Währungen ausgezeichnet. Manche Ausflüge in Dollar, andere in Euro.
Die Getränkepreise sind auf der Insel recht hoch angesiedelt. Eine Cola 110 Peso (ca. 1.80 ?), ein Bier z.B. 120 Peso (2 ?). Zum Vergleich kostet eine Dose Cola in Manila im Supermarkt um die Ecke 21 Peso (ca. 35 Cent). Die Preise in Bangkok sind minimal höher, aber auch hier gilt eine etwa Vervierfachung der Preise, sobald man in einem gehobenen Restaurant etwas zu trinken oder essen bestellt.


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