19. November 2018 10:25
Malaysia/Borneo
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Artikel >> Reisen - Malaysia/Borneo >> Reisebericht Kuala Lumpur, Sepilok, Lankayan und Kapalai
Reisebericht Kuala Lumpur, Sepilok, Lankayan und Kapalai
Reisebericht Kuala Lumpur, Sepilok, Lankayan, Kapalai, Malaysia/Borneo 15.02.-04.03.2009

Reisebericht Kuala Lumpur, Sepilok, Lankayan, Kapalai - Malaysia/Borneo 15.02. - 04.03.2009


Nach einigem Hin und Her haben wir uns diesmal für Malaysia entschieden.

Zum Reiseverlauf haben wir uns folgendes heraus gesucht:
Flug mit Malaysian Airlines, 2-tägiger Stopover in Kuala Lumpur im Hotel Equatorial, danach Weiterflug nach Borneo. Dort Zwischenübernachtung in Sandakan im Sepilok Nature Resort, anschl.6 Nächte Lankayan Island und dann 6 Nächte im Kapalai Water Village.

Der Flug mit Malaysian war sehr angenehm. Große Beinfreiheit, Bildschirm im Vordersitz mit div. Filmen, Spielen und Musik, sowie guter Service seitens der Crew. Lediglich beim Einchecken gab es Probleme, da wir direkt am Fernbahnhof Frankfurt einchecken wollten, aber nach 20 min. Anstellen dann dort gesagt bekamen, das dies nun doch nicht möglich sei und wir im Terminal direkt einchecken müssen. Naja, ... Hauptsache es wurde angeboten und oben auf dem Schaltermonitor wurde der Flug dazu auch noch gelistet!

Nach 11:40 Std. Flug sind wir früh morgens in Kuala Lumpur gelandet. Unser Hotel Equatorial liegt im "Golden Triangle", eine der besten Ecken von KL. Es liegt zentral zu den öffentlichen Verkehrsmitteln, sowie fußläufig zu den Petronas Towers und dem Fernsehturm.
Das Hotel ansich hatte alle Annehmlichkeiten eines 4* Hauses, …wir waren zufrieden mit unserer Wahl.
Am ersten Tag haben wir uns die wichtigsten Dinge in der Nähe angeschaut. Wir waren im größten Einkaufszentrum (KLCC), an den Petronas Towers, sowie dem Fernsehturm. Alles ist zu Fuß gut erreichbar, mal von unserem ungewollten Umweg zum Fernsehturm abgesehen. Die Petronas Tower sind wirklich sehr beeindruckend, die muss man einfach mal live gesehen haben, vor allem wenn es dunkel ist! Drinnen waren wir nicht, da zum einen der Andrang sehr groß ist, und zum anderen man eh nur an bestimmte Stellen kann.
Der Fernsehturm ist der viert höchste der Welt mit 421m. Er liegt auf einer Anhöhe, den sogenannten Ananas-Hügeln. Für ca. umgerechnet 10 Euro kann man hoch zum Aussichtsdeck. Von dort oben hat man eine beeindruckende Aussicht auf die Stadt. Am Fuße des Turms gibt es auch noch einen Gebäudetrakt mit einer kleinen Reptilienausstellung. Rund um den Turm kann man sogar einige freilaufende Affen sehen.
Am zweiten Tag sind wir mit der Monorail (eine Art Hochbahn) ans andere Ende der Stadt gefahren. Wir wollten uns das sogenannte Naherholungsgebiet, eine der größten Parkanlagen Asiens, ansehen. Hier besuchten wir den Vogelpark und den Schmetterlingspark. Eintritt auch hier ca. 10 Euro für den Vogelpark und 5 Euro für den Schmetterlingspark. Beide sind sehr schön angelegt und auf jeden Fall einen Besuch wert.
Vorher sind wir noch durch Chinatown gelaufen, aber es ist sehr klein gehalten und wir fanden es auch nicht so prickelnd.
Zum Abschluss waren wir nochmals im KLCC, dort ist seit kurzem ein Seewasseraquarium in einem angrenzenden Gebäude. Bis auf die fehlenden farbigen Korallen ist es nett gemacht und es gibt auch einiges an Meeresbewohnern zu sehen. Das ganze auch für ca. 10 Euro Eintritt.

Fazit:
Kuala Lumpur hat uns sehr gut gefallen, eine saubere Stadt mit viel Grünflächen, beeindruckenden Gebäuden und Flair. Das Wetter war schwül-heiß, am zweiten Tag hat es nachmittags ein heftiges Gewitter gegeben. KL ist auf jeden Fall eine Reise wert.


Am nächsten Morgen ging es dann weiter nach Borneo, nach Sandakan. Der Flug, ebenfalls mit Malaysian, dauerte knapp 4 Std. inkl. kurzer Zwischenlandung in Kota Kinabalu.
Das Sepilok Nature Resort liegt mehr oder weniger am Dschungelrand ca. 25km von Sandakan entfernt. Genau daneben befindet sich die Sepilok Orang Utan Sanctuary, eine Menschenaffenauswilderungsstation. Diese konnten wir uns leider nicht ansehen, da hierfür die Zeit nicht mehr gereicht hat. Es soll aber sehr interessant sein. Das Resort ist super schön in die Natur eingepasst, die wenigen einzel stehenden Bungalows sind kaum erkennbar. Im Zentrum der Anlage befindet sich ein Naturbelassener See.
Die Zimmer sind sehr geräumig und nett eingerichtet. Nur das Bad ist ein wenig "einfach" gehalten. Direkt von der Anlage aus kann man einen kleinen Dschungelpfad in den angrenzenden Regenwald nehmen. Gutes Schuhwerk ist hier empfehlenswert, da es recht glittschig durch unwegsames Gelände geht. Wir hatten das Glück einige wilde Affen zu sehen. Der Service war eher bescheiden, nichts ging ohne extra Aufforderung!

Von hier ging es nun am nächsten Tag weiter zur Insel Lankayan. Der Transfer erfolgt per Boot von Sandakan aus. Die Fahrt dauert ca. 01:30 Std. Lankayan Island ist mit einer Malediven-Insel zu vergleichen. Recht klein, ovale Form, schöner Sandstrand ringsum und mit kleiner Sandbank. Die einzeln stehenden Bungalows sind überwiegend an der Ostseite errichtet, einige an der Südspitze. Alle liegen in erster Reihe mit traumhaftem Blick auf das Meer. An der Südspitze befindet sich auch das Hauptgebäude. Dieses beinhaltet das offene Restaurant mit Terrasse zum Meer hin, die Rezeption, den TV-Raum und den Inselshop. Die Tauchschule befindet sich am Ende des Bootssteges auf dem Meer. Sämtliche Gebäude sind auf Stelzen errichtet. Die Bungalows sind unterschiedlich groß, teilweise haben sie zwei Räume, es gibt auch einige doppelstöckige Bungis. Wir hatten ein Chalet-Bungalow. Dieser ist sehr groß und geräumig. Die Einrichtung besteht aus einem Himmelbett, einem Zusatzbett, Sitzecke, Schreibtisch, offener Kleiderschrank, Minikühlschrank mit Wasserkocher. Auf der Terrasse stehen ebenfalls noch Sitzmöbel. Des weiteren gehören noch zwei schwere Holzliegen zu jedem Bungalow. Leider ohne jegliche Auflagen, noch Strandtücher. Die Zimmer werden 1x täglich gesäubert, allerdings in unserem Fall immer erst nachmittags, was wir etwas ungeschickt fanden.
Aufgrund der Nähe zu den südlichen Philippinen ist die Insel militärisch bewacht. An verschiedenen Stellen der Insel sind Schießscharten errichtet, in denen bewaffnete Soldaten Wache schieben. Diese halten sich aber stets im Hintergrund und sind selten zu sehen.
Was das Essen und den Service angeht, so bot sich hier das gleiche Bild wie in Sepilok. Die Essens-Auswahl war sehr bescheiden und wenig abwechslungsreich, oftmals auch nur lauwarm. Die Getränke musste man sich selbst aus einem Kühlschrank holen. Es gab auch keine Bar!
Das Riff zieht sich rund um die Insel und beginnt gleich wenige Meter vom Strand entfernt. Es erstreckt sich teilweise mehrere hundert Meter ins Meer hinaus. Die Wassertiefe ist gering, selbst nach ca.100m ist das Wasser nur Brusttief. Eine Riffkante im klassischen Sinne gibt es nicht, ...es verläuft sich einfach im Meer! Das Riff besteht fast ausschließlich aus flachen Steinkorallen, welches gute Versteckmöglichkeiten für die Meeresbewohner bietet. Auf Grund der geringen Wassertiefe fällt hier alles ein wenig "kleiner" aus (Makrobereich). Etwas größere Fische sind unter anderem am Bootsjetty zu finden. Hier ist auch ein Wrack für die Taucher versenkt worden.

Fazit:
Eine, durchaus mit den Malediven vergleichbare Insel, allerdings mit schlechtem Service und einfaltslosem lauwarmen Essen.
Von der Unterwasserwelt hatten wir mehr erwartet!


Nach 6 Tagen Lankayan ging es weiter zum nächsten Resort "Kapalai". Der Bootstransfer war eine recht feuchte Angelegenheit. Bis auf die Unterhose durchnässt sind wir am Flughafen von Sandakan angekommen. Von hier aus erfolgte ein 30 min. Inlandsflug nach Tawau. Anschließend sind wir ca. 1 Std. mit dem Auto zum Hafen Sandakan gefahren. Hier wurden wir abgeholt und mit dem Boot nach Kapalai gefahren, das wir nach ca. 30 min. erreichten.
Kapalai ist ein Resort, welches mitten im Meer liegt und komplett auf Stelzen errichtet ist. Sämtliche Gebäude sind über Stege erreichbar. Nur bei Ebbe ist eine Sandbank als "Land" vorhanden, ansonsten ist man nur von Wasser umgeben. Die Anlage ist super schön und liebevoll gemacht. Wirklich sehr außergewöhnlich und was besonderes.
Restaurant, Rezeption, Shop, Spielraum und Tauchschule liegen alle zentral zusammen. Die 51 Bungalows sind wie Krakenarme über mehrere Stege verteilt. Der Staffbereich liegt etwas abseits, sowie die Gärtnerei. Auch diese Insel ist militärisch bewacht. Die Bungalows sind sehr geräumig und stehen auch nicht so eng zusammen. Eingerichtet sind sie mit einem Doppelbett, Zusatzbett, Sitzecke, offener Kleiderschrank, Schreibtisch, Mini-Kühlschrank, Wasserkocher. Auf der Terrasse gibt es leider keine Liegen, nur Sitzmöbel. Auch hier wieder alles ohne Auflagen! Jeden morgen wurden die Zimmer gesäubert, was wir im Gegensatz zu Lankayan viel besser fanden. Auch wurde hier besser geputzt.
In Sachen Essen waren wir hier allerdings genauso enttäuscht. Die Auswahl war zwar ein wenig größer, oftmals schon kalt und geschmacklich so gar nicht unser Fall.
Dafür hat Kapalai aber ein schönes Riff. Dieses erstreckt sich an der Nordseite der Anlage.
Da die Terrassen der Bungis keinen direkten Zugang zum Meer haben, muss man teilweise recht weite Wege laufen um ins Meer zu gelangen. Jeweils am Ende eines Steges und im Bereich der Tauchschule sind gute Einstiegsmöglichkeiten. Das Riff hat uns sehr gut gefallen. Es ist sehr abwechslungsreich und für Schnorchler bestens geeignet. Bei Ebbe ist der Wasserstand teilweise nur Kniehoch, so daß man sehr nah am Geschehen ist! Durch die günstige Lage des Riffs ist auf Kapalai so gut wie kein Wellengang, was das Schnorcheln zu einem echten Vergnügen macht.. Es gibt jede Menge Korallengärten die eine Vielzahl von Lebewesen aller Art beherbergen. An der Riffkante geht es ca. 20m nach unten. Hier gibt es auch den ein oder anderen Fischschwarm und auch etwas größere Fische zu sehen. Besonders auffällig sind die unzähligen Seesterne im flachen Wasser.

Fazit:
Kapalai ist eine außergewöhnliche Anlage mit schönen Bungalows und einem sehenswertem Riff. Der Service war besser als auf Lankayan. Das Essen war leider meistens schon kalt und wurde oftmals auch nicht mehr aufgefüllt.


Fazit Malaysia allgemein:
Wir finden das das Preis-Leistungsverhältnis nicht stimmt. Man zahlt relativ viel Geld für die Hotelanlagen, erhält aber im Gegenzug hierfür einen schlechten Service. Für soviel Geld erwartet man schon ein wenig mehr Gästeorientiertes Handeln! Dem Personal scheint hier generell eine entspr. Hotelausbildung zu fehlen. Sie sind alle sehr freundlich und nett, aber "blind" in Sachen Service. Ausnahme ist allerdings Kuala Lumpur, dort scheint man eher auf Touris eingestellt zu sein.



Fotos zur Urlaubsreise

Malaysia Kuala Lumpur:
- Stadt und Umgebung
- Fernsehturm Menara und Mini-Zoo
- Vogelpark
- Schmetterlingspark

Malaysia/Borneo:
- Sepilok Nature Resort
- Lankayan Island Resort
- Kapalai Water Village
- Unterwasserwelt, Lanakayan und Kapalai

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