21. Juli 2018 23:26
Thailand
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Artikel >> Reisen - Thailand >> Allgemeine Informationen über Thailand
Allgemeine Informationen über Thailand
Thailand Allgemein

Allgemeine Informationen über Thailand

Lage » Klima » Währung » Zeitunterschied » Einreisebestimmungen » Bevölkerung, Religion und Kultur » Sprache » Wirtschaft » Adressen

LageLandkarte Thailand
Das Territorium von Thailand nimmt einen beträchtlichen Teil der Landfläche Südostasiens ein und erstreckt sich südöstlich der letzten Ausläufer des Himalaya bis auf die Malaiische Halbinsel und umschließt dabei den Golf von Thailand, ein Randmeer des Südchinesischen Meeres. Die Landfläche Thailands erinnert in ihrer Gestalt an den Kopf eines Elefanten. Die maximale Ausdehnung in Nord-Süd-Richtung liegt bei 1770 km, in Ost-West-Richtung etwas mehr als 800 km. Insgesamt hat Thailand eine Fläche von 513.115 km².

Die Nordregion ist bergig, dort findet sich auch der höchste Punkt des Landes: Doi Inthanon (2565 m). Der Nordosten (Isaan - auch Isan oder Issaan genannt) besteht aus der Khorat-Hochebene, einer im Sommer staubtrockenen, in der Regenzeit jedoch überschwemmten Landschaft, die keine intensive Landwirtschaft zulässt. Bewässerungsprojekte und Staudämme sollen hier Abhilfe schaffen. Die dortige Bevölkerung ist ärmer als der Durchschnitt des Landes. Der Dialekt des Isaan ist mit dem Laotischen verwandt. Im Norden und Osten des Isaan bildet der Mae Nam Khong oder Mekong die Grenze zu Laos.

Die Zentralregion wird beherrscht vom Mae Nam Chao Phraya, der dem fruchtbaren Land Wasser zuführt und südlich von Bangkok in den Golf von Thailand mündet. Die Ostregion ist landwirtschaftlich geprägt und liegt am Golf von Thailand. Die schönen Strände und vorgelagerten Inseln führten zu einem verstärkten Tourismus. Die Zentralebene und die Ostküste (Eastern Seaboard) sind das wirtschaftliche Herz des Landes. Deshalb ist Thailand auch einer der südostasiatischen Pantherstaaten. Die Südregion liegt auf der langgestreckten malaiischen Halbinsel, die den Pazifischen Ozean vom Indischen Ozean trennt. Der Isthmus von Kra bildet die schmalste Stelle zwischen den beiden Meeren und ist nur 64 km breit. Daher wird er in Thailand auch als „dünner Hals“ bezeichnet. Berglandschaften (im nördlichen Teil das Tenasserim-Gebirge an der Grenze zu Myanmar, im äußersten Süden das Grenzgebirge Sankalakhiri zu Malaysia), Regenwald und Traumstrände wechseln sich ab. Die Bevölkerung ist hier zunehmend moslemisch und spricht mehr Malaiisch.
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Klima
Das Klima ist tropisch-monsunal, die Temperaturen liegen ganzjährig über 18° C. Jahreszeiten werden nicht wie bei uns über Temperaturunterschiede bestimmt, sondern über die monatlichen Niederschlagsmengen. Es gibt drei Jahreszeiten. Ganz grob gilt Folgendes: vom November bis Februar führen die vorherrschenden Nord- bis Nordostwinde trockene und kühle Luft heran, in der Vormonsun-Zeit März bis Mai herrschen die höchsten Temperaturen (oft deutlich über 35° C), von Juni bis September dauert die Regenzeit mit dem Monsun aus Südwest.

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Währung

Ursprünglich ist Baht der Name einer traditionellen Gewichtseinheit (1 Baht = 15,16 g), mit der das Gewicht von Gold und Silber noch heute im thailändischen Handel angegeben wird. Erst im Jahr 1940 wurde die Währung von Tical in Baht umbenannt.

Ein Baht ist unterteilt in 100 Satang, 25 Satang sind ein Salüng.

Es gibt Münzen zu 1, 2, 5 und 10 Baht. Außerdem gibt es Münzen zu 25 und 50 Satang, die aber nur noch in größeren Supermärkten gebräuchlich sind (die Münzen zu 1, 5 und 10 Satang sind nicht mehr im Umlauf). Außerdem werden Banknoten im Wert von 20, 50, 100, 500 und 1.000 Baht ausgegeben (10-Baht-Scheine sind nicht mehr gebräuchlich).

Auf allen Münzen und Scheinen ist stets ein Porträt des thailändischen Königs abgebildet. Aus diesem Grund gilt es beispielsweise als Majestätsbeleidigung, etwa eine davon rollende Münze oder einen heruntergefallenen Schein durch darauf treten mit dem Fuß aufzuhalten.
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Zeitunterschied
Der Zeitunterschied beträgt während der Sommerzeit MEZ + 5 Stunden, während der Winterzeit MEZ + 6 Stunden.
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Einreisebestimmungen
Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige:

Reisende benötigen neben einem gültigen Reisepass, dessen verbleibende Gültigkeitsdauer bei Einreise mindestens sechs Monate betragen muss, ein bestätigtes Weiter- oder Rückreiseticket.

Die Einreise von Kindern ist nur mit einem eigenen EU- oder vorläufigen Reisepass möglich. Die thailändischen Behörden haben bislang den deutschen Kinderreisepass offiziell nicht anerkannt. Bisher sind der Botschaft aber keine Fälle bekannt geworden, in denen Inhabern von Kinderreisepässen die Einreise verweigert wurde. Die Einreise mit einem Kinderausweis ist nicht möglich. Die Betroffenen müssen daher in aller Regel die sofortige Rück- oder Weiterreise antreten. Wenn Kinder nur im Pass der Eltern eingetragen sind, können Probleme bei der Einreise auftreten. Um Schwierigkeiten zu vermeiden, sollten Kinder deshalb nur mit einem eigenen EU-Reisepass oder einem eigenen vorläufigen Reisepass einreisen.

Alleinreisende Minderjährige müssen eine offizielle Zustimmungserklärung des oder der Sorgeberechtigten mit sich führen.

Visum:

Bei Aufenthalten in Thailand von einer Dauer bis zu 30 Tagen ist für deutsche Staatsangehörige kein vor der Einreise zu beantragendes Visum erforderlich. Innerhalb eines Zeitraums von 6 Monaten können von den thailändischen Grenzbehörden (Immigration) mehrere „Einreise- und Aufenthaltserlaubnisse“ mit einer Gültigkeitsdauer von jeweils bis zu maximal 30 Tagen in den Reisepass eingestempelt werden. Die Gesamtaufenthaltsdauer darf 90 Tage pro Halbjahr nicht überschreiten. Diese Aufenthaltsberechtigung kann nicht verlängert werden.

Deutsche, die beabsichtigen, sich länger als 30 Tage in Thailand aufzuhalten, bedürfen vor der Einreise eines von einer thailändischen Auslandsvertretung ausgestelltes Visum.

Für Aufenthalte bis zu 60 Tagen wird ein "Tourist Visa" benötigt. Ein "non immigrant visa" berechtigt zu einem Aufenthalt von maximal 90 Tagen. Touristen und Non-Immigrant Visa werden in der Praxis um 30 Tage verlängert.

Wichtiger Hinweis:

Entgegen der Information einiger bekannter Reiseführer sollte eine Verlängerung des thailändischen Visums keinesfalls durch ein Reisebüro oder sonstige „Vermittler“ vorgenommen werden. Ein Visum kann und darf nur bei dem thailändischen Bureau of Immigration bzw. an den Grenzübergängen erneuert werden. Reisebüros etc. verkaufen hier in aller Regel Fälschungen, was bei der späteren Ausreise des öfteren zu Verhaftungen nicht nur wegen ‘overstay’ sondern auch wegen gefälschter Visa führt.

Bei nicht rechtzeitiger Ausreise VOR Ablauf der Gültigkeit des Visums (sog. "overstay") sind Strafgebühren von 500.- Baht je Aufenthaltstag ohne Visum zu bezahlen, höchstens jedoch 20.000.- Baht und es hat die sofortige Ausreise zu erfolgen. Können die Strafgebühren nicht entrichtet werden, erfolgt üblicherweise die gerichtliche Verurteilung zu einer Geldstrafe, die entweder bezahlt oder bei Nicht-Zahlung mit einem Tag Gefängnis für je 200.- Baht der Strafe abgesessen werden muss. Anschließend erfolgen Ausweisung und (zwangsweise) Abschiebung in das Heimatland. In diesen Fällen – und bei „overstay“ von mehr als 40 Tagen - können längere (bis zu einem Jahr befristete) Wiedereinreisesperren verhängt werden. Die Botschaft kann diese Gebühren auch bei mittellosen Personen keinesfalls übernehmen.

Näheres zu den Einreisebestimmungen für Thailand kann bei der thailändischen Botschaft in Berlin erfragt werden und auch der Website www.immigration.go.th entnommen werden. Diese Website informiert auch über die Voraussetzungen für die Beantragung von Daueraufenthaltsgenehmigungen, Gebühren usw.

Seit dem 01.04.01 müssen alle Passagiere in Thailand vor dem Boarding von Flugzeugen ihre Identität nachweisen. Ist im Flugschein die Schreibweise des Namens nicht identisch mit der im Pass des Reisenden, wird u.U. der Zutritt zum Flugzeug verweigert und evtl. ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. Diese Regelung gilt nicht für Transitpassagiere.

Auch wenn bei der Einreise in der Regel nur der beabsichtigte Aufenthaltsort angegeben werden muss, führen die thailändische Immigration in Zweifelsfällen (z.B. bei manchen Rucksackreisenden) Befragungen durch und fordern auch nähere Angaben oder sogar Nachweise über die beabsichtigte Unterkunft.

Alle Angaben vorbehaltlich etwaiger Änderungen durch die thailändischen Behörden.
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Bevölkerung, Religion und Kultur
75 % der Bevölkerung sind Thai, 14 % Chinesen. Die restlichen Einwohner sind Angehörige der Bergvölker, Khmer, Laoten, Malaien, Moken, Inder, Vietnamesen, Lolos und Weiße (Farangs).

Religion: Der Theravada-Buddhismus ist Thailands faktische Staatsreligion, deren offizielle Einführung derzeit angestrebt wird (vergleiche Buddhismus in Thailand). Mehr als 94 % der Bevölkerung bekennen sich dazu. Andere Religionen genießen staatlichen Schutz: 4 % Moslems (überwiegend Malaien im Süden), 0,6 % Christen und ca. 65.000 (0,1%) Hindus (meist Inder). Nur 0,4 % bezeichnen sich als religionslos.

1998 betrug die Anzahl der Wats (buddhistische Tempelanlagen) im ganzen Land 30.678. Sie sind vor allem in ländlichen Gebieten nicht nur Zentrum des religiösen, sondern auch des sozialen Lebens. Nach einer offiziellen Zählung im Jahre 1998 gab es 265.956 Bhikkhus (Mönche). Traditionell treten fast jeder männliche Thai, aber nur wenige Frauen, einmal im Leben für mehrere Wochen in ein Kloster ein, um sich in der Meditation zu üben und den Regeln der Mönchs- bzw. Nonnengemeinschaft (siehe auch Sangha) zu unterziehen. Etwa ein Drittel der männlichen Jugendlichen zwischen 12 und 18 / 20 Jahren lebt für ein bis sechs Jahre als Novizen im Tempel und geht von dort aus in besondere Mönchsschulen mit Schwerpunkt „Religionsunterricht“, aber auch mit anderen Fächern. Nach Beendigung der Schule legen die meisten von ihnen die Robe ab und kehren als Laien in die Gesellschaft zurück, um zu studieren, eine Lehre zu machen oder eine Arbeitsstelle zu suchen. Sofern ein Novize mit 20 Jahren noch im Tempel ist, muss er sich entscheiden auszutreten oder Mönch zu werden. Stirbt jemand in der Familie, ist es üblich, dass ein Familienmitglied, meist ein Sohn, Enkel oder Neffe, ordiniert wird, um die Totenfeiern als Mitglied der Sangha zu begleiten; meistens dauert dieser Tempelaufenthalt nur drei, fünf oder sieben Tage. Ist jemand in einer persönlichen Krise, vom Geschäftsleben gestresst, hat seine Pflichten als Familienvater erfüllt oder ist Witwer geworden, kann er bis zu dreimal Mönch auf Zeit sein, wobei er das Kloster und die Dauer seiner Ordination frei wählen kann. Dieser Rückzug hat häufig die Dauer einer Regenzeit (3 Monate) oder eines Jahres. Ältere nehmen damit auch Abschied vom Berufsleben und bleiben Mönche für den Rest ihres Lebens. Mönche, Novizen und Nonnen werden als Vorbilder gesehen und genießen in der Gesellschaft hohen Respekt.

Kultur: Die thailändische Kultur hat eine jahrhundertelange Tradition, die sich jedoch durchaus neuen Anforderungen und Gegebenheiten anpassen kann. Sie ist geprägt vom Buddhismus, der als Quasi-Staatsreligion als verbindendes Element fast aller Thais dient. Um die Alltagskultur zu verstehen, ist es wichtig den synkretistischen Charakter thailändischer Religiosität zu beachten, insbesondere die große Bedeutung des Animismus.

Die Achtung vor dem Älteren, aber auch der Respekt vor dem Höhergestellten sind Kennzeichen des gesellschaftlichen Umgangs. Sie äußern sich unter anderem im Wai, dem traditionellen Gruß der Thais untereinander. Dazu werden beide Handinnenflächen aneinandergelegt und in unterschiedlicher Höhe vor das Gesicht oder die Brust gehalten. Dies erfolgt je nach dem sozialen Status der Beteiligten. Der niedriger Gestellte beginnt den Wai, wobei die Fingerspitzen ungefähr an der Nasenspitze liegen. Zugleich wird der Kopf geneigt, so dass beim beginnenden Wai oft kein Blickkontakt besteht. Der höher Gestellte wird den Wai erwidern, indem er die Fingerspitzen auf Brust- oder Kinnhöhe hält. Dies ist begleitet von einem freundlichen bis huldvollen Lächeln. Der „höher Gestellte“ kann z. B. aus einer sozial bessergestellten Familie kommen, eine Amtsperson sein, oder unter sozial Gleichgestellten der Ältere. Mönche begrüßen mit dem Wai nur höher gestellte Mönche oder Buddhastatuen und erwidern den Wai von Laien nicht. Der Wai wird auch als Geste des Dankes verwendet. Heute ist es üblich, dass die Crew ihre Fluggäste mit dem Wai begrüßt und Kassierer sowie Verkäufer in Geschäften ihre Kundschaft nach Beendigung des Einkaufs so verabschieden, wobei in diesem Falle der Wai allenfalls mit einem Lächeln oder einem verbalen Gruß erwidert wird. Diese neuere Sitte wird von einigen einheimischen und ausländischen Beobachtern als Kommerzialisierung thailändischer Kultur kritisiert. Wenn ein Tourist als Kunde ein Geschäft oder als Gast ein Restaurant betritt und das womöglich jüngere Personal als erster mit einem beflissenen „Wai“ bis an die Stirn begrüßt, um zu zeigen wie gut er sich einpasst, ist dies ziemlich peinlich, macht er doch gleich drei Fehler auf einmal. So genügt sowohl zur Danksagung als auch zur Begrüßung ein freundliches Lächeln und Nicken mit dem Kopf, das von jedem Thai verstanden und akzeptiert wird.

In der Nordost-Region lebt das kulturelle Erbe der laotischstämmigen Bevölkerung u. a. in der typischen Mor-Lam-Musik und in ihrer Webkunst fort. Der Norden gehörte zur Lan-Na-Kultur und unterscheidet sich vom Rest des Landes auch heute noch durch einen anderen Menschenschlag, eigene Sitten, besondere Speisen und unterschiedliche Sprache.
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Sprache
Die thailändische Sprache gehört zu den Kam-Tai-Sprachen innerhalb der Tai-Kadai-Sprachfamilie.

Im Gegensatz zu den meisten europäischen Sprachen ist Thai, wie auch die Sprachen der Nachbarländer (außer dem Khmer), eine so genannte Tonsprache: Die meist einsilbigen Wörter erlangen durch Aussprache in unterschiedlichen Tonhöhen und Tonverläufen gänzlich unterschiedliche Bedeutungen. Im Thai gibt es fünf verschiedene Töne.

Thai wird mit einem eigenen Alphabet geschrieben. Thai kennt verschiedene Dialekte, d.h. in weiten Teilen des Landes wird im täglichen Umgang nicht die Standard-Sprache gesprochen. Besonders auffällig ist das im Nordosten (Isaan), wo es ein Dialektkontinuum, d.h. einen Übergang zwischen Thai und Laotisch gibt.
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Wirtschaft
Wirtschaftsgeschichte: Jahrhundertelang, bis in die Mitte des 20. Jahrhunderts hinein war die Wirtschaft Thailands agrarisch strukturiert und basierte im Wesentlichen auf dem Reisanbau. Obwohl der Reisexport nach wie vor einem staatlichen Monopol unterliegt, ist Thailand auch heute noch mit den Vereinigten Staaten einer der größten Reisexporteure der Erde. Erst nach der Depression des Zweiten Weltkriegs in der 1940er Jahren fing die Wirtschaft an, sich zu verändern. In den 1950er Jahren unter der Militärdiktatur von Phibun Songkhram und Sarit Thanarat wuchs die Wirtschaft nur langsam, und die Bedürfnisse der Bevölkerung wurden größtenteils ignoriert. In den 60er Jahren während des Vietnamkriegs erlaubte der Militärdiktator Thanom Kittikachorn den USA, ihre Truppen in Thailand zu stationieren, eine Entscheidung, die finanziellen Aufschwung und den Anfang des thailändischen Fremdenverkehrs bedeutete. Aber anfangs der 1970er Jahre fing wiederum eine politische Krise mit zahlreichen Studentenprotesten statt, und die Wirtschaft fiel in eine Rezession, die bis Ende des Jahrzehnts andauerte.

Schon früh, zu Zeiten der Seidenstraße entwickelte sich aufgrund der günstigen geographischen Lage ein Handel mit Indien und dem Kaiserreich China sowie auch Japan. Erste Verarbeitungswerkstätten für Keramiken entstanden bereits im 14. Jahrhundert im Norden des Landes. Erst 2004 wurden die Zollbarrieren mit der Volksrepublik China gelockert, um den bilateralen Handel zu stärken.

Aufgrund des rasanten wirtschaftlich-industriellen Aufschwungs seit Ende der 1970er Jahren wird das Land zu den vier führenden Pantherstaaten gezählt, die in ihrer Entwicklung den klassischen Tigerstaaten nachfolgten.

Allgemeines: Thailands Wirtschaft ist marktwirtschaftlich-liberal orientiert und durch eine starke Rolle des Außenhandels gekennzeichnet. Eine Steigerung der internationalen Wettbewerbsfähigkeit und Stimulierung der heimischen Wirtschaft durch gesteigerte Ausgaben zugunsten der benachteiligten Regionen Thailands prägten die Wirtschaftspolitik des ehemaligen Ministerpräsidenten Thaksin. Die „zweigleisige“ („dual-track-“) Wirtschaft soll den Strukturwandel von der Landwirtschaft hin zu dienstleistungs-, industrie- und technologieorientierten Bereichen der Wirtschaft aktiv unterstützen. Der Tourismus in Thailand stellt einen weiteren Wirtschaftsfaktor dar. 2005 reisten 13,38 Millionen internationale Gäste nach Thailand.
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Adressen
Thailändisches Fremdenverkehrsamt
Bethmannstr. 58
60311 Frankfurt
Tel. 069/ 1 38 13 90
Fax 069/ 28 14 68

Deutsche Botschaft in Thailand
Botschaft
Embassy of the Federal Republic of Germany
9, South Sathorn Road
Bangkok 10120
Tel. 0066/2/ 2 87 90 00
Fax 0066/2/ 2 87 17 76
http://www.bangkok.diplo.de/Vertretung/bangkok/de/

Thailändische Botschaft in Deutschland
Botschaft
Lepsiusstr. 64-66
12163 Berlin
Tel. 030/ 79 48 10
Fax 030/ 79 48 15 11
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